Wer bei Google für „Dachdecker Feuchtwangen" statt nur für „Dachdecker Ansbach" gefunden werden will, braucht mehr als eine einzige Firmenseite mit dem eigenen Ort im Impressum. Hier: der praktische Aufbau für eigene Seiten pro Einsatzort – und wie man dabei die häufigste Falle umgeht.
Eine lokale Landingpage ist keine Kopie der Startseite mit ausgetauschtem Ortsnamen – sie beantwortet die Frage „Kann dieser Betrieb mir hier vor Ort helfen?" so konkret wie möglich. Bewährt hat sich dieser Aufbau:
Der mit Abstand häufigste Fehler: zehn Seiten anlegen, die bis auf den Ortsnamen wortidentisch sind. Google erkennt das zuverlässig – und wertet es im schlimmsten Fall als Spam-Muster statt als zehn nützliche Seiten. Das Ergebnis ist oft, dass keine einzige dieser Seiten gut rankt.
„Wir sind Ihr Dachdecker in Ansbach." / „Wir sind Ihr Dachdecker in Feuchtwangen." – identischer Text, nur der Ort getauscht. Für Google sieht das nach automatisch generiertem Massen-Content aus.
Stattdessen sollte sich jede Seite in mindestens einem dieser Punkte wirklich unterscheiden:
Statt einer generischen Seite „Leistungen" entstehen z. B. drei Seiten: „Dachdecker Ansbach" (Hauptsitz, ausführlichste Seite mit allen Leistungen), „Dachsanierung Feuchtwangen" (Fokus auf Sanierung, da dort viele Altbauten stehen) und „Neueindeckung Rothenburg ob der Tauber" (Fokus auf Neubaugebiete). Gleiche Grundleistung, aber jeweils mit echtem, unterscheidbarem Bezug zum Ort.
Bevor man anfängt, Seiten zu bauen, muss klar sein: welche Orte lohnen sich überhaupt? Zu nah dran lässt Potenzial liegen, zu weit weg verschwendet Zeit auf Orte, aus denen ohnehin kaum Anfragen kommen. Genau dafür ist das Umkreis-Tool da – es zeigt alle relevanten Städte und Gemeinden im tatsächlichen Einzugsgebiet, sortiert nach Nähe und Einwohnerzahl, damit man mit den aussichtsreichsten Orten anfängt.
Welche Orte für den eigenen Betrieb überhaupt relevant sind, zeigt das Umkreis-Tool in Sekunden.
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